Sa-Sa-Salätchen!

Ich halte ja nichts von Salat, das wissen wir ja alle. Salat. Bunt, voller Vitamine und so, aber ganz ehrlich: satt macht das Zeug ja nicht. Außerdem ist es immer ein mortz Aufwand, bis da mal alles fertig ist.

Völlig überraschend ist da aber gerade so eine kleine Salatphase und meine Mitbewohnerin sagte mir neulich das, was ich sonst immer zu sagen pflegte: “Das ist doch viel zu viel Arbeit.”

Es geht. Eigentlich nicht. Hier, liebe Freunde, die 10 Schritte zum Salat:

1. In die Küche gehen und Fernseher oder Radio anmachen. Und Weißwein öffnen.

2. In den Salat muss irgendwas rein, was satt macht. Zum Beispiel Putenbrust. Pfanne auf’n Herd, anmachen, abwarten. Schürze anziehen, wir wissen beide warum.

3. Während des Wartens den Salat, die Paprika und die Tomaten waschen und abtropfen lassen. Kurz gucken, wie heiß die Pfanne ist. Schlückchen Wein.

4. Pfanne ist noch nicht heiß genug (sollte aber auch nicht auf ‘ganz heiß’ gestellt sein). Jetzt keine Zigarette anmachen, weil ja noch Zeit satt ist, sondern nach einem Dosenöffner für den Mais fragen, Mais öffnen, halbe Dose in eine Schüssel kippen.

5. Zurück zur Pfanne, die jetzt heiß ist, und Putenbrust reinlegen. Vielleicht ein paar Tropfen Öl dazu, sonst pappt das arme Ding eventuell später an der alten Wohnheimpfanne. Nun klingelt das Telefon.

6. Paprika und Tomaten schneiden und in die Schüssel packen, schon mal nen bisschen mit dem Salat mischen. Der Freundin musst du nun sagen, dass du gerade kochst, sie zu Ende lachen lassen und dich dann korrigieren: “Es ist nicht kochen, es ist mehr so einen Salat machen…  Ich melde mich, wenn alle das hier ohne größeren Schaden überstanden haben. Bis gleich!”
Auflegen.

7. An den Kühlschrank und fertig-French-Dressing suchen. Dabei festellen, dass du ja noch Gurke und ein gekochtes Ei von gestern Morgen hast, beides entsprechend waschen/pellen, klein schneiden und auch in die Schüssel geben. Dressing drüber, so viel wie möglich, wenn man mich fragt. Putenbrust wenden. Weißweinschlückchen, denn du schlägst dich super!

8. Pling, da kommt eine Email rein, mal kurz gucken, aber die Pfanne nicht aus den Augen lassen, Putenbrust wenden, Email beantworten.

9. Schlückchen Weißwein, denn die Mail hätte der Dozent sich echt sparen können. Putenbrust auf den Teller legen, mittig einmal durchschneiden, nachsehen und… super: ist fertig. Das tote Stückchen Tier in Streifen schneiden, über den Salat werfen und nach Wunsch kannst du noch mal noch mehr Mais und Dressing dazugeben. Mais und Dressing kann man nämlich nie genug haben. Alles lieblos umrühren, anders verteilt sich das nämlich nicht.

10. Nach Wunsch noch Käse, Zwiebeln oder irgendwas anderes, was du in den unendlichen Weiten deines Kühlschranks eher zufällig entdeckt hast und was noch kein Eigenleben entwickelt hat, dazugeben, Weißwein noch mal auffüllen und enjoy.

Zum Nachtisch empfehle ich Schokolade oder Eis. Wie immer. Denn der Nachtisch lässt sich von so einer Salatphase nicht abschrecken!

January 21, 2010. Studentenfutter. Leave a comment.

Käffchen im Wohnheim — available now!

Endlich, nach ewigen Gejammer, ist es jetzt so weit! Ich habe eine Kaffeemaschine. Vielleicht ist “Maschine” der falsche Begriff, aber das Ding ist da und darum freut es mich!

Noch dazu, weil ich ja kein Freund von diesem Pad-Gedöns bin und ich bisher auch noch niemanden überzeugen konnte, für mein Wohnheim ein 1.000Euro-ich-kann-alles-und-so-auf-Knopfdruck-Halli-Galli-Teil zu sponsern.

Jedenfalls kam durch Zufall irgendwann eine sinnvolle, wie auch sehr simple Idee auf mich zu: Ein Filterdingsda.

So, Wasserkocher an, Filterdingsda her, Papierfilter von der billigsten Sorte rein, irgendeinen Kaffee, den man von zu Hause hat mitgehen lassen und das special something!

Das special something ist natürlich wieder von overseas. Ich bringe nämlich immer Millstone Hazelnut Flavored Coffee aus den USA mit. Jaaaahaa, da steht ‘decaf’ drauf, aber das ist gar nicht so schlimm. Denn man packt einfach ein Löffelchen (pro Tasse) mit zu dem normalen (koffeinhaltigen!) Kaffeepulver dazu und gut! Nein, der Kaffee schmeckt dann nicht wie ein Nussbaum, aber er riecht danach! Mmmmmmmmmmmhhhhhhhhhh!

Und da es mit dem Wasserkocher morgens ganz fix geht, nehme ich ab jetzt auch schon immer einen guten Schluck Kaffee mit in die Uni! Es ist schwierig es mit Starbucks zu vergleichen, aber die Glücksgefühle sind schon ähnlich!

Also dann, hoch die Tassen!

December 15, 2009. Getränkekarte, Studentenfutter. Leave a comment.

Spaghetti mit Assi-Soße

Dieses geheime Geheimrezept habe ich eigentlich von meiner Düsseldorfer Freundin, die mich hier in Siegen unterstützt. Sie hat es schon zu Hause immer mal wieder gekocht, wenn ich mal vorbeikam. Doch heute habe ich es mal alleine gemacht und natürlich für meine Leserschaft dokumentiert.

Was brauchen wir?

Wir brauchen Spaghetti (irgendwie ißt man dazu keine Penne oder den anderen Kram), Tomatenmark und süße Sahne. Natürlich könnt ihr Spaghetti und Co. von jeder Marke kaufen, aber wenn ihr absolutes Studentenleben-Flair in eure Küche bringen wollt, kauft die Billigprodukte. So bleibt am Ende des Tages doch mehr Geld für Wein, Schuhe und andere Dinge, die weitaus wichtiger sind als Tomatenmark und Sahne.

InhaltsstoffeSpaghetti ins kochende Wasser und in einer kleinen Pfanne oder einem Töpfchen Tomatenmark und Sahne so mischen, dass sich die Flüssigkeit “lachsfarbend” färbt.
Das Tomatenmark ist anfangs etwas ekelig klumpig, einfach so lange rühren bis es sich aufgelöst hat. Bisschen warm machen dabei, sonst ist es später so kalt. Und nach belieben Salz und Pfeffer dazugeben.

Nudeln aus’m Wasser, wenn sie fertig sind, Soße drüber und um das ganze mal minimal aufzuwerten: Ruccola klein zipfeln und drüber kräuseln.

Spaghetti mit Assi-Soße

Wie immer nachwürzen… und guten Appetit! Dazu empfielt sich — auch wie immer — natürlich ein Weißweinchen, aber auch eine Apfelsaftschorle oder einfach Leitungswasser, die Monatsende-Variante.

 

Diese Speise ist übrigens auch super für Hang-Over-Tage! Weil sie a: toteinfach und b: warm ist und die meisten Leute c: diese Zutaten immer im Haus haben.

Achja, als Nachspeise empfehle ich heute diese kleinen Freunde!

Nachtisch

November 7, 2009. Studentenfutter. Leave a comment.

Jamie Oliver Pasta Sauce

Well, the Jamie Oliver stuff is always an important issue to me. Not only, that I really like his show, but also was it him, I wrote my very first blog entry about.

On her trip through Switzerland and Italy, my youngest sister found some Jamie Oliver products and got them for me. Thanks again girl, you are awesome!

Well, I did record a tiny video for you, but you can’t really see much the products and also, I kept it short, since I burned my mouth, because the pasta was just too hot!

So, well, it was really delicious, and whoever thinks tomato sauce is just tomato sauce, should really try this. It was just a bit spicy, had small cut tomato pieces in it and I could see tiny bits of onions.

Jamie Oliver Spices

"Fiery", "Spicy", "Zesty" and "Hot & Smoky"

Now going to the spices. I am one of the people who’d put extra salt on salt itself. I know it is wrong, still…
What I’ve got now are different spices mixed with each other, which makes it really interesting. Simply because it doesn’t just taste like salz or pepper or something.
Also, the colors look really nice on your food!

You find food that goes well with, like fish or steak or something, on every spice.

For details, take a look right here. Just roll the mouse over the picture and you’ll find everything you wanna know about the spices!

So far so good, enjoy!

And next time, of course, I’ll go for pesto again!

PS: In case you wonder why in the world I’m doing all this in English. It’s cause my sister and I always have this thing about having conversations in English for no reason. No matter if we chat about our day, curse at each other or just say “good morning”. It’s weird and a long story…

October 28, 2009. Aus dem Glas, English for some reason, Italien, Studentenfutter. Leave a comment.

Studentenfutter

Meinen Kitchen-Blog habe ich ja lange Zeit vernachlässig. Jetzt, wo ich in einer Art “Großfamilie” lebe, sprich: Studentenwohnheim, kann es sein, dass sich das ändert. Heute wurden mal wieder die letzten Rest aus meinem Kühlschrank und meinem Küchenfach geholt und siehe da, es hat immerhin für “Reis mit Mais” gereicht.

Und so wird es gemacht, einfach und leicht erklärt, ganz simple zum Nachkochen!

Man nehme: Reis. So viel wie man will. Man nehme Gemüsebrühe, auch so viel man will! Beides kocht man, bis man denkt, der Reis sei fertig. Dann nimmt man je nach Lust eine gewissene Menge Mais und gibt ihn zu dem Reis dazu. Wie immer Pesto drauf, gerne auch verschiedene Sorten, damit es auch einen Hauch “Italien” bekommt!

Reis und Mais 1

Und so sieht es dann nach liebevollem Verteilen aus:
Reis und Mais 2

Die Qualität der Fotos hat übrigens nicht mit der des Essens zu tun.

Guten Hunger!

October 21, 2009. Tags: , . Studentenfutter. 1 comment.

Fertig(,)Salat

Für gewöhnlich kaufe ich nicht bei Penny ein, weil sich A: keiner in meiner Umgebung befindet und ich B: den Namen scheiße finde. „Penny“ finde ich anders als „Aldi“, „Lidl“ oder „Plus“. Jedenfalls war neben Holmes Place nichts anderes zu finden und darum sprang ich über meinen Schatten, in den Laden, zur Kühltheke und kaufte mir einen Salat. Wie untypisch, weil ich Salat ja sonst nicht als Hauptmahlzeit ansehe.draußen
Jedenfalls wählte ich das einzige, was da war, die „London“ Salatschüssel. Heute Mittag war es dann so weit. Hunger. Naja, Appetit. Auf das Ding und, was? Wie geil ist das denn? Die haben sogar das Ei eingeschweißt in Plastik. Find ich witzig. Naja, alles entschweißt, zusammen und Dressing dazu. Gut, Dressing brauche ich immer mehr als ein Durchschnittsverbraucher, weil ich eigentlich Wert darauf lege, dass mein Salat im Dressing schwimmt – Wenn ich schon Salat esse, dann auch vernünftig.Innen
Übrigens fand sich auch Mais irgendwo in dieser Schale. Für mich, die Mais liebt, natürlich zu wenig, aber nun gut. Alles im Allen kann ich sagen, war es ok. Käse war lecker, Schinken und Ei auch und Dressing war genug für Normalos. Besondern cool fand ich die kleine, süße Plastikgabel. Da wir im Büro aber so was auch in stabil haben, habe ich darauf zurückgegriffen.
Alles gut, das dürft ihr kaufen.

March 3, 2009. Aus dem Kühlschrank. Leave a comment.

Light

belightWas ich von Light Produkten halte, wissen wir ja nun. Aber irgendwie hat es dieser hellblaue Gefrierbeutel in meine Tiefkühltruhe geschafft. Resultat: LECKER! Wirklich. Der Geschmack ist viel intentsiver als bei “normalen” Fertiggerichten. Tomaten, lecker. Hühnchenstücke, lecker – ja, sie schmeckten wirklich nach etwas. Zwiebelchen, ja, Spinat, ja. Alles JA! Aber, das mit dem Light meinen die Ernst: Die Packung ist natürlich teurer, weil light, und hat außerdem noch weniger Inhalt.
Trotzdem: Sehr essbar!

January 13, 2009. Tags: . Aus der Tiefkühltruhe. Leave a comment.

Aufbackbrötchen, völlig von der Rolle

Wer glaubt, Brötchen wären gleich Brötchen, hat wieder mal keine Ahnung vom wahren Leben. Denn: Keine Aufbackbrötchen der Welt kommen an die aus der Dose! Dose aufrollen, Inhalt aufs Blech legen, in den Ofen, nicht verpennen, fertig, lecker!

aus der Rolle

Wie man es nicht machen sollte, habe ich an dieser Stelle (aus Versehen) vorgemacht:
1. benutzt Backpapier
Aus reiner Dusseligkeit habe ich das vergessen. Sie kleben danach ausgezeichnet am Blech, achja, benutzt ein richtiges Blech und nicht dieses Rillending hier.

2. Verquatsch euch nicht am Telefon oder stellt eine Uhr. Denn: Wenn sich die Farbe der Brötchen von Goldbraun in Braun-Schwarz verwandelt, sieht es unschön aus und wir wissen ja alle: Das Auge isst mit!Oops...

Und doch, auch wenn man so unheimlich ungeschickt und überdurchschnittlich dusselig ist wie ich an einem Sonntagmorgen, sind die Brötchen der absolute super Genuss! Kaufen! Backen! Freuen!

 

December 15, 2008. Aus der Dose. 1 comment.

Patrella: So frisch und streichzart!

1. Spot der Patrella Kampagne (Leider kann man Clickfish nicht mit WordPress verlinken) Unbedingt ansehen!
Hier, der 2. Spot:

Man macht sich zu TV-Spots so seine Gedanken. Zu diesem Spot von Patrella fragte ich mich: Wer ist die Zielgruppe? A: Die Hausfrau (oder der Hausmann), die (der) die Kaufentscheidung über die Produkte, die in den Kühlschrank kommen, fällt oder B: Die Karnevalskranken, die das ganze Jahr über nach ausgefallenen Kostümen suchen. Ich jedenfalls bin 1. die Person die für mich einkauft und 2. ein Fan guter Karnevalskostüme. Und so brauchte es vielleicht 2 oder 3 Kontakte, bis ich entschied: Er gehört zu mir!

Diese Werbung, die nicht darauf abzielt einen “schön, schlank und fit”-krank zu machen, sondern nur einen streichzarten, frischen Brotaufstrich zu verkaufen, hat mich erreicht, gepackt, überzeugt, zum Käufer gemacht. Und ja, Patrella ist super und ja, ich werde ihn wieder kaufen und ihr sollltet ihn auch mal probieren! Am Liebsten schmiere ich ihn auf Bauernbrot und lege noch eine schöne dünne Scheibe Schinkenwurst darauf. Lecker! 100 Punkte für die Kostüme, den Spot und natürlich das Produkt!

November 13, 2008. Auf's Brot, Aus dem Kühlschrank. 1 comment.

Knorr: Spaghetteria Carbonara

Außen

Mmmmh, lecker sieht sie aus, diese Verpackung… sogar mit Sahne und Speck, steht drauf. Ab zur Kasse, das muss probiert werden. Wasser auf den Herd, Tüte auf, Zeug rein. Aha, ganze Spaghetti sind in der Tüte, neben dem Pulver und so. Und ich weiß, dass es zwischen Barilla und Aldi Spaghetti einen Unterschied gibt, einen großen Unterschied. Und ich weiß auch, welche besser sind. Aber eins weiß ich noch mehr: Diese Spaghetti sehen schon trocken unschön aus. Nicht schlimm, denn wir machen das hier nicht zum Spaß! Essen fertig kochen lassen, strickt an die Anleitung gehalten – nachher bin ich es noch Schuld, wenn es nicht schmeckt. Fernseher an, Essen holen, hinsetzen und… also, man kann nicht sagen, dass sie schmecken, auch nicht, dass sie nicht schmecken, denn: sie schmecken nach rein GARNICHTS. Zwar eine durchaus große Portion, aber wirklich nicht bemerkenswert, trotz Sahne und etwas Speck.

Nach 3 Gabeln habe ich es aufgegeben, zur Freude meines Hundes, Tequila. Aber der, da muss ich ehrlich sein, frisst auch wirklich alles.

November 7, 2008. Aus der Tüte, Italien. Leave a comment.

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